anstadt – Visionen aus Stein und Luft

anstadt- Visionen aus Stein anstadt – Visionen aus Stein und Luft

Nachdem der Kunstsalon Fürth sich die letzten Jahre der prozess-orientierten Zusammenarbeit und dem Bespielen von Leerständen in Fürth gewidmet hat wird derzeit an einem großen gemeinsamen „Produkt“ gearbeitet, das alle KünstlerInnen des Salons zusammenbringt und in öffentlichen Aufführungen präsentiert.

2013 wurde  als „Bühnenbild-Grundlage“ gemeinsam ein Video erstellt:

Blicke auf Orte in Fürth, teils inszeniert, teils unkommentiert, teils durch spezifische Blickwinkel „neu“ gezeigt, ans Licht geholt, ausgestellt. Das schräge Bild einer fremden Stadt taucht auf, und Reminiszenzen an andere, echte Städte, anderswo auf der Welt.

Eine Zweit-Welt im Kopf, die Vielleicht-Welt, die Zusatz-Welt, das X-tra Fürth, in dem es aufregend ist, sich umzuschauen, zu leben, wo man die „Realität“ zurechtrücken kann, – und sei es nur ein paar Bilder lang. Vielleicht bleiben ein paar davon hängen, vielleicht erweitern sie die Ideen zu dem, was städtisches Leben auch sein könnte, neben Shoppen und Kaffeetrinken, befördern die Entwicklung der Stadt hin zu einem lebendigeren offeneren Raum für alle?

Nach den Filmaufnahmen kommen weitere Dimensionen dazu:  die künstlerische Nachbearbeitung des Videomaterials beginnt, die Komponisten nehmen ihre Arbeit auf, indem sie Musik zu einzelnen Szenen/Bildern/Sequenzen schreiben, Text-Dichter hinterfragen das Bildmaterial und schreiben kontrastierende oder ergänzende oder verrückte Dialoge oder Untertitel, Regisseure und Choreografen machen sich daran, live-Szenen zu einzelnen Passagen zu entwerfen,  Audio-Aufnahmen werden gemacht,  einzelne Tonspuren werden angelegt….

Im Februar 2014 beginnen die physischen Proben: die technische Umsetzung, Szenenproben, Musikproben – so dass dann die Premiere am 31.Mai 2014 im Kulturforum Fürth stattfinden wird.

Die Zusammensetzung der Gruppe besteht aus KünstlerInnen verschiedener Sparten (Musik, darstellende Kunst, bildende Kunst, Performance, Fotografie, Film, Text), die entsprechend unterschiedliche Vorgehensweisen und Ausdrucksmittel verwenden.

Die Herausforderung besteht darin, das Beste aus jeder dieser Welten einzubringen!

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KünstlerInnen live :

Barbara Engelhard (bildende Kunst/Performance),  Christine Maass (Schauspiel), Dorothea Weiß (Tanz, Gesang),  Eleanora Allerdings (Choreografie, Tanz, Performance), Johanna Moll (Akkordeon, Gesang), Julian Bossert (Klarinetten, Saxofon) ,Irene von Fritsch (Violoncello), Marco Pflamminger (E-Gitarre),Mario de Diago (Schauspiel, Regie), Michael Herrschel (Texte, Sprecher), Peter Fulda (Komposition, Klavier), Sigi Wekerle (Schauspiel), Sophie Habenicht (Choreografie, Tanz, Performance)

Videomaterial, Fotomaterial, Schnitt, Animation: Cherima Nasa, Eleanora Allerdings, Emanuel Werbik,  Max Baumer

Mitwirkende im Vorfeld: Anja Schaller (Violine), Christoph Müller (Komposition, Posaune),  (Kamera, Schnitt), Johanna Klose (Fotografie),  Kathrin Münten (Kontrabass), Michael Ammann (Tonkünstler), Ralf Bauer (Komposition, Posaune), Thor van Horn (Dramaturgie, bildende Kunst)

 

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